Wie du Glück in dein Leben ziehst

März 16, 2017
  

Im Grunde geht es jeden Tag darum, dass wir nach etwas streben, was uns glücklich macht. Mehr Geld, einen besseren Job, mehr Zeit, Aufmerksamkeit, Anerkennung, materielle Dinge, Reisen.

Dabei machen wir einen entscheidenden Denkfehler.

 

Glück ist nicht im „Außen“ zu finden

 

Mit Außen meine ich: Externe Dinge müssen sich ergeben, verändern, geschehen, damit wir glücklich sind. Menschen sollen uns zum Beispiel auf eine bestimmte Art und Weise behandeln, damit wir glücklich sind. Tun sie das nicht, dann sind wir traurig, wütend oder was auch immer. Oder wir wollen erst etwas bestimmtes erreichen, dann sind wir glücklich. Habt ihr schon mal ein lang ersehntes Ziel erreicht und dann gemerkt, dass sich das erhoffte Glück doch nicht so eingestellt hat?

 

Der Schlüssel liegt bei dir!

 

Stell dir vor, es ist Montag. Ein Tag, den viele nicht mögen (armer Montag). Es regnet draußen, der Himmel ist grau. Du stehst auf, bist schlecht gelaunt- das Wetter gefällt dir nicht und schon gar nicht gefällt es dir, dass die Woche gerade erst begonnen hat. Wie wird dein Tag verlaufen? Wirst du heute das Gute und Schöne im Tag erkennen können? Wahrscheinlich eher nicht, denn du bist auf einer niedrigen Gefühlsebene unterwegs- im sogenannten Lower Self.

Wenn du aber losgehst und die Wolkenformationen bestaunst, die Regentropfen bewunderst, die langsam an der Scheibe herunterlaufen, deine Kollegen mit einem herzlichen Lächeln begrüßt, dann bin ich mir sicher, dass du einen wunderbaren Tag haben wirst- trotz des Wetters. Es werden dir nette Menschen begegnen, sich vielleicht Möglichkeiten aufzeigen, die du bisher nicht gesehen hast. Und alles nur, weil du bei dir angefangen hast.

 

Ist nicht jeder Tag wichtig?

 

Und wo wir schon mal bei dem Montag sind: Der Montag ist einer der Tage an denen du Leben darfst. Es ist einer der Tage von den 29000 Tagen deines Lebens. Wenn du deine Einstellung, deine Sicht auf das Leben änderst, wird der Montag eine ganz andere Bedeutung bekommen.

 

Ich kann doch nicht immer gut gelaunt sein!

 

Das stimmt. Nicht jeder Tag ist gleich und manchmal muss man auch traurig sein, das gehört dazu. Wichtig ist es aber, sich in diesen Gedanken nicht zu verheddern und sich selbst wieder aus so einem Tief zu bringen. Mir hilft es oft, einfach mal an die frische Luft zu gehen, tief durchzuatmen und sich mit etwas anderem zu beschäftigen. Das hilft dir, dich nicht in deinem „Lower Self“ zu verstricken. Und glaub mir, ich bin eine Expertin im Grübeln 😃

 

Fang an, dich zu mögen!

 

Langsam ist es sicherlich etwas abgedroschen, aber wirklich alles beginnt damit, sich selbst zu mögen. Es ist erstaunlich, dass sich die Menschen für alles und jeden interessieren, nur nicht für sich selbst. Damit meine ich, dass es so wichtig ist, dass jeder eine gesunde, reflektierte Beziehung zu sich selbst aufbauen kann und sich das Leben dadurch viel leichter lebt. Ein wichtiges Tool, was diesen Prozess anschiebt (ja es ist ein Weg- keine Sache, die man von heute auf morgen umsetzen kann), ist es, täglich darauf zu achten, was du denkst. Wir denken ca. 80.000 Gedanken am Tag, den größten Teil davon denken wir wiederholt.

 

Aus unseren Gedanken entsteht unsere Welt

 

Wenn du dir bewusst machst, was du denkst, dann ist das schon die halbe Miete 😉Kommen wir auf den Montag zurück: Du stehst auf, es regnet, du hast keine Lust. Schon bist du in der Abwärtsspirale- unbewusst natürlich. Sobald du dir klar machst, was du da denkst, kannst du selbst entscheiden, was du denken möchtest. Das klingt jetzt zu einfach, um wahr zu sein- aber so ist es. Probiere es mal aus!

Dankbarkeit üben

 

Ich habe einige Jahre Senioren im Pflegeheim getroffen und hatte das Glück, ihre Geschichten aufschreiben zu dürfen. Ich habe mit Menschen gesprochen, die ihre letzte Lebensphase im Hospiz verbracht haben. Das hat mir die Endlichkeit des Lebens vor Augen geführt und dass wir, alle die gesund sind und ihr Leben so leben dürfen, mit diesen unzähligen Möglichkeiten, so dankbar sein können. Wir können jeden Tag eine andere Richtung einschlagen. Niemand zwingt uns, das zu tun, was wir tun. Wenn du von „dem Erreichen wollen“ in das Denken „schau, was ich schon alles erreicht habe, was schon alles in meinem Leben ist“ umschaltest, dann bist du dankbar und das hilft dir, das Leben mit anderen Augen zu sehen. Weg vom Mangel, hinein in die Fülle des Lebens. Mach eine einfache Übung: Jeden Abend vor dem Einschlafen schreibst du dir drei Dinge auf, für die du dankbar bist und gleiches machst du am Morgen. So schläfst du mit einem schönen Gefühl der Fülle ein und startest auch so in den neuen Tag!

 

 

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