Schön, dass du da bist!

Unser Leben hat im Durchschnitt 29000 Tage und ich sehe jeden Tag Menschen, die ihr Leben mit Dingen und Menschen verbringen, die sie nicht mögen. Warum tun diese Menschen das? Sie wurden von Kindesbeinen an dazu erzogen, immer das „Richtige“ oder „Vernünftige“ zu tun, sich anzupassen, sich einzugliedern. Ihr Glück, ihre Fantasie, ihre Leichtigkeit, ihre Träume – all das verschwindet nach und nach. Ich weiß, dass in jedem von uns so viel mehr schlummert, als wir glauben – wir müssen uns nur erlauben, das in uns zu wecken.
In der Zeit, in der wir leben, passiert alles sehr schnell: Zahllose Einflüsse über die unterschiedlichsten Medienkanäle erreichen uns täglich, oft ohne, dass wir es überhaupt merken. Der digitale Wandel ist auf dem Vormarsch und viele Arbeitsplätze  werden aus dem Grund in den nächsten Jahren einfach wegbrechen. Persönliche Entwicklung wird eine größere Rolle spielen, denn es geht darum, wieder die Potentiale in uns selbst zu entdecken, uns selbst wieder zu spüren und uns das Leben zu kreieren, was wir uns wünschen.
Die Zeit hat mich schon immer fasziniert, sie läuft und läuft. Wir haben in der Hand, wie wir sie verbringen. Am Ende unseres Lebens sind wir alle gleich-egal wie viel wir verdient oder was wir besessen haben.
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Annemarie Zander, geboren 1984, ist studierte Wirtschaftsjuristin (LL.M.), hat in den letzten Jahren die PR-Arbeit für soziale Einrichtungen (Senioreneinrichtungen, Hospiz, Kinder- und Jugendhilfe) übernommen. Durch ihre Arbeit mit Menschen in der letzten Lebensphase und einem persönlichen Ereignis begann sie, sich mit persönlicher Weiterentwicklung zu befassen. Ihre Sicht auf das Leben änderte sich, sie gab ihren Vollzeit-Job auf und startete den Blog 29000tage.de und parallel den gleichnamigen Podcast. Außerdem ist sie unter dem Namen „Luft & Liebe Fotografie“ als Fotografin unterwegs.